Dienstag, 22. Dezember 2015

Zeit der stillen Einkehr

Ihr Lieben,

mein Blog und ich verabschieden uns in eine Winterpause. Ich fühle mich unendlich müde und meine Batterien sind leer und müssen dringend wieder aufgeladen werden. 

Ich wünsche euch von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Frieden im Herzen und magische Raunächte.

Alles Liebe,
eure Susanne

Hier noch ein Gedicht von mir für euch:

Herzenslicht

Meine Gedanken,
sie wandern
von Ort zu Ort.
Ich bin weder hier
noch bin ich dort.
Meine Wurzel und Flügel
sie sind einfach fort.

Ich glaubte zu wissen,
doch nichts scheint mehr wahr.
Zu dicht wirkt der Nebel,
ich sehe nicht klar.

Der Boden unter meinen Füßen,
er tut sich auf.
Ich bleibe nicht stehen,
ich renne, ich lauf.

Ich bin außer Atem,
ich kann nicht mehr.
Wo bleibt die Hoffnung?
Ich fühle mich leer.

Doch da ist mein Herz.
Ich habe vergessen, dass es oft spricht.
"Hab keine Angst allein im Dunkeln,
schon bald folgt das Licht."
 

Montag, 7. Dezember 2015

Falsch abgebogen

Servus ihr Lieben,

jetzt stehe ich mitten in meinem Leben und zwar im absoluten Nirgendwo.
Hier gibt es weder Hinweise noch Wegweiser. Es fühlt sich an, als wäre ich an der letzten Kreuzung falsch abgebogen oder habe ich sogar eine Ausfahrt verpasst?

Ich habe absolut so überhaupt keinen Plan mehr. Und ich hasse es, keinen Plan zu haben. Und je mehr ich versuche, zu erwingen oder in Aktion zu treten, desto mehr scheint mein Leben, vor meinen Augen zu verschwimmen.

Was ist bloß schiefgelaufen? Ich wusste doch sonst immer, wo es hingehen sollte. Zudem ist es in meinem Kopf ziemlich laut. Meine Gedanken plappern unaufhörlich. Und ich kann nicht unterscheiden, wer gerade mit mir redet.
Ist es mein Kopft? Mein Bauchgefühl? Mein Herz? Meine innere Stimme? Franzi?

Diesmal bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als einen Schritt zurückzutreten, ruhig zu werden und schauen, was von innen kommt.

Ach mann Universum, kannst du dich bitte beeilen und mir schnellstmöglich einen neuen Wegweiser für mein Leben schicken? Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Außerdem kann ich zwei Dinge so ganz und gar nicht leiden: Warten und die Kontrolle abgeben.

Gehts euch auch manchmal so? Da habt ihr einen Plan und plötzlich funktioniert überhaupt gar nix mehr? Und alles muss sich neu sortieren und man kann gar nicht aktiv eingreifen sondern muss ins Vertrauen gehen, dass sich alles fügen wird...?

Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche,
eure Susanne