Sonntag, 2. Oktober 2016

Freitag, 16. September 2016

Zitat-Freitag

"Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie vergebens auf das Große warten."
(Pearl S. Buck)

Dienstag, 13. September 2016

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

von Petra Hülsmann

Softcover, ca. 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Roman/Liebesroman
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3404173648
 

Über die Autorin:

Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Beststellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in Hamburg.


Inhalt:

Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird "ihr" Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen - und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen ...

Wie ich über das Buch denke:

Pures Leseglück! Petra Hülsmann erzählt die Geschichte von Isabelle Wagner auf eine witzige und amüsante Weise. Ich mag auch ihre Sprache. Einfach, flott und auf den Punkt gebracht. Langes Ausschmücken und Beschreiben kann ich nämlich überhaupt nicht leiden und werde dann schnell ungeduldig. 
Auch ihre Charaktere sind alle sehr gelungen und liebenswert. Besonders habe ich jedoch die Protagonistin Isabelle in mein Herz geschlossen.
"Glück ist, wenn man trotzdem liebt" ist unterhaltsam und lustig. 
Dennoch regt die Geschichte meiner Meinung nach zum Nachdenken an. Denn wie oft rennen wir Menschen dem vermeintlichen Glück hinterher, wo es doch genau vor unseren Füßen liegt?
Mögliche Nebenwirkungen beim Lesen:
Appetit auf leckeres Essen und Dessert mit Schokolade! Zum Glück schafft da ein leckeres Rezept am Ende des Buches Abhilfe. ;)

Fazit:

Kann ich euch wärmstens ans Herz legen!




Mittwoch, 7. September 2016

Barfuß und ich

Aua! Die kleinen Steine pieksen ganz schön an meinen nackten Fußsohlen und ich bin froh, als ich wieder im nassen Gras laufen kann.

Endlich! Da vorne ist sie. Mein Herz hüpft vor Freude, denn das wollte 
ich schon so lange einmal machen. Verstohlen werfe ich einen Blick nach hinten. Hoffentlich sieht mich keiner. Die Luft ist rein, ich bin allein.


Ich nehme Anlauf und springe voller Wucht in die Pfütze, die ich gestern bei meinem Spaziergang entdeckt habe. Meinen Füßen gefällt´s ziemlich gut und sie planschen noch ein bisschen darin herum.

Jetzt kann ich verstehen, was meine Kinder an Pfützen so faszinierend finden. Aber eines wissen sie noch nicht: Barfuß sind sie noch viel besser!


Seit meiner Kindheit laufe ich gerne und so oft es nur geht, barfuß. Nur zu gut erinnere ich mich daran, wenn meine Mutter geschimpft hat, weil ich mal wieder mit schmutzigen Füßen durchs Wohnzimmer über die Teppiche gelaufen bin.
Gell, Mama? ;)

Ich persönlich glaube, dass Barfußlaufen sehr gesund ist. Mir tut es sehr gut, meine Füße sind stark und es erdet mich sehr, was für mich ausgesprochen wichtig ist.


Barfuß gehe ich jedoch nur in der wärmeren Jahreszeit. Im Herbst und im Winter ist mir einfach zu kalt. Ich mag auch nicht überall barfuß gehen, da man damit schon auffällt. In meinem Heimatort jedoch lege ich gerne größere Strecken barfuß zurück und genieße das in vollen Zügen.

Wenn ihr Lust habt, auch mehr barfuß zu gehen, dann ich euch folgende Bücher wärmstens ans Herz legen:


Füße gut, alles gut von Carsten stark
und
Auf freiem Fuß von Sabrina Fox

Der Ballengang ist sehr wichtig und in dem Buch von Carsten Stark findet ihr viele hilfreiche Tipps. 

Alles Liebe,
eure Susanne

Montag, 29. August 2016

In Arbeit

Hallo ihr Lieben,

vor den Ferien habe ich erfolgreich mein Fernstudium in Belletristik abgeschlossen und bin wahnsinnig stolz auf mich! ;)

Im Moment genieße ich einfach die Zeit mit den Kindern und das süße Nichtstun. Wobei ich sagen muss, dass ich mich dann doch wieder auf einen festen Tagesablauf nach den Ferien freue und auch darauf, dass ich dann wieder mehr Zeit für meine Prioritäten haben werde.


Auf jeden Fall bekommt mein Blog im Herbst ein neues Outfit und ich werde zu WordPress wechseln. Wann es soweit sein wird, kann ich im Augenblick noch nicht sagen, da noch Vieles geklärt werden muss und ich mir genug Zeit für den Umzug geben will.

Mein Start hier auf Blogspot lief ohne große Vorbereitung und ich habe auf das Design wenig Wert gelegt, da ich sofort mit dem Bloggen loslegen wollte. Aber diesmal möchte ich es anders angehen.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch
Susanne


 

Freitag, 29. Juli 2016

Zitat-Freitag

"Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, 
ist winzig im Vergleich zu dem, 
was in uns liegt."
(Oliver Wendell Holmes)

Montag, 25. Juli 2016

Aus gegebenem Anlass

Ihr Lieben,

da im Moment ganz schön viel los ist, auf unserer Erde, möchte ich gerne einen Link mit euch teilen, der mir sehr am Herzen liegt:
 Geh vorran, aussteigen aus der Spirale des Terrors

Alles Liebe und in Frieden,
eure Susanne

Freitag, 22. Juli 2016

Zitat-Freitag

"Die meisten Schatten in unserem Leben rühren daher,
dass wir uns selbst in der Sonne stehen."
(Ralph Waldo Emerson)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Frieden

 Frieden geht von hier nach dort,
wandert stets von Ort zu Ort.

Frieden, wo die Seele liebt.
Frieden, wo der Geist vergibt.

Ein liebender Gedanke berührt dein Herz,
gehen darf der alte Schmerz.

Vorbei ist die Zeit der Dunkelheit,
erfüllt die Welt mit Leichtigkeit.

Die Menschen reichen sich die Hand,
es entsteht ein neues Band.

Ein liebender Gedanke berührt dein Herz,
gehen darf der alte Schmerz.

Frieden wird nicht sein,
er ist
wenn du in deinem Herzen bist.


Montag, 18. Juli 2016

Endspurt Fernstudium

Servus ihr Lieben,

im Moment schreibe ich gerade die Abschlussarbeit für mein Fernstudium. Deshalb kommen meine Posts sehr unregelmäßig und manchmal mit längerer Pause dazwischen.

Seit Oktober 2013 studiere ich Belletristik an der Schule des Schreibens. Nie hätte ich gedacht, dass ich dafür in die Verlängerung gehen muss. Doch nun muss ich zugeben, dass ich tatsächlich über ein halbes Jahr länger gebraucht habe.

An Ideen mangelte es mir nie. Dafür aber leider an Disziplin. ;)
Wenn ich mich hinsetze und schreibe, dann geht schon gut was vorwärts. Aber bis ich mich hinsetze und schreibe... Ja, das ist oft ein langer Weg.
Vielleicht ist die Sache mit der Disziplin mal einen eigenen Post wert.

Auf jeden Fall ist ein Ende in Sicht und meine letzte Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß, und ja, ein bisschen Stolz bin ich schon auch auf mich. Und voller Vorfreude! Denn nach meinem Abschluss möchte ich meinem Blog endlich ein neues Outfit verpassen und ihm mehr Zeit widmen

Bis dahin heißt es jedoch:
 Einen guten Start in die neue Woche und hoffentlich viel Sonnenschein!

Eure Susanne

Freitag, 8. Juli 2016

Höflichkeitsminuten

Servus ihr Lieben,

ich bin wieder da. ;)
Heute gibt es eine neue Kurzgeschichte von mir. Vielleicht ist es euch auch schon einmal ergangen wie meiner Protagonistin Fee?
Viel Freude beim Lesen,
eure Susanne

Höflichkeitsminuten

 

"Ach, wenn du schon mal dabei bist, kannst du mir auch gleich was nachschenken." Ben hielt mir sein Glas hin. Ich schüttelte die Flasche. Fast hatten wir die zweite auch schon leer getrunken. Entspannt ließ er sich zurück in den Sessel sinken.

Auf der Suche nach guter Musik, fingerte ich an den Knöpfen meiner Stereoanlage herum. Eines meiner Lieblingsstücke von Omara Portuondo, schien mir eine gute Wahl zu sein. Im Moment stand ich total auf kubanische Musik.

Langsam merkte ich, wie sehr mir der Rotwein zu Kopf stieg. Ich steckte mir eine Lucky Strike in den Mundwinkel. "Wieso zündest du dir deine Kippen eigentlich nie an?" Ben hatte den Kopf auf seine Hände gestützt und sah mich fragend an.

Seit ungefähr einem Jahr hielt ich das mit den Zigaretten so. Richtig geraucht hatte ich nie. Doch das mit der Zigarette im Mundwinkel gefiel mir. Ich fand es cool und lässig. Mittlerweile war es irgendwie auch zu meinem Markenzeichen geworden.

"Keine Ahnung." Ich zuckte mit den Schultern. "Ich mag es einfach." Er gab sich mit meiner Antwort zufrieden. Bei ihm musste ich nie lange erklären.

Ben war der Exfreund meiner ehemals besten Freundin Hannah. Wir mochten uns vom ersten Augenblick an, nachdem sie uns einander auf einer Grillparty bekannt gemacht hatte. Seitdem war ich mit ihm befreundet. Nach der Trennung stellte mich meine Freundin vor die Wahl. Ben hatte sie betrogen und sie wollte, dass ich mich entscheide. Ich schlug mich auf seine Seite. Denn ich mochte ihn einfach. Hannah nahm alles grundsätzlich persönlich und behandelte mich oft von oben herab. Ben war unkompliziert und ein Weiberheld.

Während ich an meinem Glas nippte, betrachtete ich meinen Kumpel heimlich von der Seite. Ich fragte mich, was die Frauen wohl an ihm fanden. Sein Körper war aufgrund seiner Liebe zum Sport sehr gut trainiert und auch sein Gesicht war ganz hübsch. Aber in meinen Augen gehörte er trotz allem eher zum Durchschnittstyp Mann, kein Überflieger also.

Trotzdem schaffte er es, reihenweise Mädels flachzulegen, um ihnen anschließend das Herz zu brechen. Für mich würde so ein Typ niemals in Frage kommen. Diese Weiber mussten alle naiv sein oder masochistisch veranlagt. 

"Was starrst du mich denn so an, Hergott nochmal!" Ben riss mich aus meinen Gedanken.

"Ach, ich hab`nur so nachgedacht. Warte, ich mach die Musik nochmal an." Ich stand auf, schwankte ordentlich und fiel Ben direkt vor die Füße, um mir anschließend den Kopf schmerzhaft am Couchtisch zu stoßen. "Scheiße, verdammt. War wohl doch ein bisschen viel Wein." Ich rieb mir den Kopf.

"Alles ok mit dir? Ich glaube, das gibt eine ganz schöne Beule, so wie sich das gerade angehört hat. Komm, lass mal sehen." Behutsam zog er mich auf seinen Schoß und strich mir zärtlich übers Haar.

"Aua!"

"Entschuldige, ich wollte nicht..." Doch ehe ich mich versah, lagen meine Lippen plötzlich auf den seinen. Und es fühlte sich überraschend gut an. Erschrocken über mich selbst, drückte ich ihn sanft weg. Bevor ich mir Gedanken machen konnte, warum ich ausgerechnet Ben geküsst hatte, zog er mich wieder an sich. Mein Gehirn hörte auf zu funktionieren und in meinem Bauch flatterten die Schmetterlinge um die Wette. Ich weiß nicht, wie lange wir knutschend in meinem Wohnzimmer verbracht haben. Irgendwann jedoch musste er gehen. Schließlich sollten wir beide am nächsten Morgen früh raus.

Gut gelaunt wachte ich auf und summte fröhlich sämtliche Lieder mit, die im Radio gespielt wurden. Immerzu musste ich an diesen wunderbaren ersten Kuss denken..
Als mich in der Arbeit alle nach meiner guten Laune fragten, hatte ich nur ein dämliches Grinsen übrig. Insgeheim zählte ich bereits die Stunden. Ben und ich waren für abends wieder bei mir zu Hause verabredet.

Als er endlich klingelte, war ich mehr als aufgeregt. "Hey du." Er drückte sich an mir vorbei und ging schnurstracks in die Küche. "Hast du noch was zu essen da?" 
Ich zuckte mit den Schultern. Vielleicht kam der langersehnte Kuss ja später noch. "Im Kühlschrank ist noch Lasagne von gestern."

Ben schnappte sich die Reste und eine Gabel, bevor er sich auf meine Eckbank verkrümelte. Er machte sich nicht einmal die Mühe, sein Essen aufzuwärmen. Fragend hielt ich ihm eine Flasche Rotwein hin. "Nein danke, ich hab noch einen dicken Kopf von gestern." Er lächelte.

Ich versuchte mir meine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. Verlegen spielte ich mit den Händen hinter meinen Rücken und versuchte so entspannt wie nur irgendwie möglich zu wirken.

Endlich stellte er seinen Teller in die Spüle und stand dann gefährlich nahe vor mir. Er schaute mir herausfordernd in die Augen und grinste. Ich konnte einfach nicht anders. Ich musste ihn küssen. Vorsichtig schob er mich von sich weg. Wieder lächelte er. "Du warst diejenige, die mich zuerst geküsst hat. Ich werde dich daran erinnern, wenn es soweit ist."

Gelassen winkte ich ab und küsste ihn erneut. Es gefiel ihm mindestens genauso gut wie mir, dessen war ich mir sicher. Nie zuvor hatte mich ein Kuss mit so viel Leichtigkeit und Leidenschaft zugleich erfüllt. Ich wollte Ben.

Auffordernd zog ich ihn in Richtung Schlafzimmer. Einer leisen Vorahnung entsprechend hatte ich am Morgen alles vorbereitet, das Bett frisch bezogen und unsere Lieblingsmusik eingelegt. 
"Hey Fee, sag mal, was hast du eigentlich vor?"
"Na, was wohl?"
Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und küsste mich auf die Stirn. "Bist du dir sicher, dass es das ist, was du willst?"
Ich nickte.

"Hör zu Felicitas, egal was zwischen uns passiert und selbst, wenn ich mit dir schlafe, ich werde mich keinesfalls in dich verlieben. Ich verliebe mich nie. Das solltest du wissen. Wenn du damit klar kommst, bin ich sofort dabei."

Zur Antwort küsste ich ihn und schlang meine Arme fest um seine Hüften. Vielleicht hatte er nicht vor, sich in mich zu verlieben. Aber er war auch noch nie auf diese Art und Weise mit mir zusammen gewesen. Ich würde schon dafür sorgen, dass er gar nicht anders konnte, als ebenfalls verrückt nach mir zu sein. Vor meinem geistigen Auge sah ich uns bereits als verliebtes Paar. Auf einmal fühlte ich mich überlegen. Im Gegensatz zu mir wusste er das ja nicht.

Bis ich mich versah, waren wir beide nackt und ich genoss es, jeden Zentimeter seiner nackten Haut zu liebkosen. Seine Hände erkundeten meinen Körper und alles fühlte sich so vertraut und richtig an. Der Sex mit ihm war großartig und glücklich lag ich danach in seinen Armen. Ich fühlte mich frei und unbeschwert. Theoretisch war das zwischen uns ohne jede Verpflichtung. Praktisch hatte ich ihm bereits bei unserem ersten Kuss mein Herz geschenkt. Gerade wollte ich es mir so richtig gemütlich machen, da räusperte sich Ben verlegen.

"Du, ich muss los. Ich bin noch mit ein paar Kumpels verabredet. Wir sehen uns morgen, ok?"
"Ok." Ich konnte meine Enttäuschung kaum verbergen. Er küsste mich schnell auf die Wange und dann war er auch schon weg. Ich schaute auf die Uhr. Gerade mal fünf Minuten waren vergangen, seit wir miteinander geschlafen hatten. 

Die nächsten Abende verbrachten wir auf die gleiche Weise. Ben wartete immer, bis ich den ersten Schritt wagte. Er wusste, dass ich ihm nicht widerstehen konnte. Und genau wie jeden Abend, zog er sich fünf Minuten nach dem Sex wieder an und ging.

Als ich meinen Freundinnen davon erzählte, fing ich an, diese Zeit als Höflichkeitsminuten zu bezeichnen. Fünf Minuten bleibt man nach dem Sex, damit es nicht ganz so schäbig wirkt, als wenn man sich sofort unmittelbar danach wieder anzieht und verschwindet. Doch eigentlich kam es auf genau dasselbe hinaus und insgeheim wusste ich, dass ich mir etwas vormachte. Es war wie ein Spiel. Aber konnte ich hierbei als Gewinnerin hervorgehen? Vielleicht musste ich stärkere Geschütze auffahren.

Die nächsten Tage war Ben beruflich viel unterwegs. Am Wochenende jedoch war Silvester und ich plante eine Überraschung in trauter Zweisamkeit. Ich brannte ihm eine CD mit unserer Lieblingsmusik, kaufte eine teure Flasche Rotwein und ein neues Kleid. Außerdem schrieb ich ihm einen Brief, wie sehr ich die Zeit mit ihm genoss und dass ich es kaum mehr erwarten könnte, Silvester mit ihm zu verbringen. 

Als es soweit war, gab ich mir die größte Mühe beim Kochen: Antipasti, selbstgemachte Nudeln mit Lachs und als Dessert den lauwarmen Schokoladenkuchen, nachdem er so verrückt war. Schließlich zog ich mein neues Kleid, aufregende Dessous, drehte meine Haare zu großen Wellen und fühlte mich ausgesprochen sexy. Wie sollte er mir da widerstehen können?

Als die Kerzen brannten und passende Musik im Hintergrund lief, war alles perfekt vorbereitet. Wo nur blieb Ben? Sehnsüchtig blickte ich auf meine Küchenuhr. Es war bereits kurz vor neun. Er verspätete sich um eine Stunde. "Wo bleibst du?", tippte ich wütend in mein Handy.

Um zehn Uhr war er immer noch nicht da. Nun musste ich mir eingestehen, dass er nicht mehr kommen würde. Nicht einmal auf meine SMS hatte er reagiert. Mit Tränen in den Augen kippte ich die Spaghetti in den Müll. Wie konnte ich nur so dämlich sein? Ich schlug mit der Faust gegen die Wand und erschrak, als ich sah, dass ich tatsächlich blutete. 

Nachdem ich mit einem Pflaster meine äußere Wunde versorgt hatte, kümmerte ich mich um meine innere und stopfte mir ein Riesenstück Schokoladenkuchen nach dem anderen in den Mund. Ich machte mir nicht einmal die Mühe zu kauen. Nun hatte ich nicht nur mein Herz an einen Mann verloren, der mich nicht liebte, sondern zugleich meinen besten Freund. Und das allerschlimmste daran war, dass ich ihm keinen Vorwurf machen konnte. Er hatte mich gewarnt.

Um Mitternacht schrieb ich ihm eine allerletzte Nachricht:
"Ein gutes neues Jahr. Ich weiß, ich sollte nicht, aber ich liebe dich!"



Donnerstag, 12. Mai 2016

Zeit

Servus ihr Lieben,

als Kind habe ich die Geschichte von Momo nie so richtig verstanden. Wie kann man keine Zeit für sein Leben haben? Und diese grauen Männer von der Zeitsparkasse haben mir furchtbare Angst eingejagt. Ich nahm mir vor, mich immer gut vor ihnen zu verstecken. Nie würde ich einer von diesen Erwachsenen werden, die sich keine Zeit mehr für Wichtiges und Schönes nehmen.
Momo beim kleine großen Glück 
Als ich zum ersten Mal Mutter wurde, da schwor ich mir, mir immer bewusst Zeit für meine Kinder zu nehmen, für Menschen, die mir am Herzen liegen und für all die Dinge, die ich gerne tue. 
Und nun? Heute hat mich die Zeitsparkasse voll erwischt. Zeit ist für mich ein regelrechter Stressfaktor geworden. Meine Tochter bezeichnet mich manchmal als hetzig und gestresst.
Wie oft habe ich Einladungen oder Verabredungen abgelehnt, weil ich ja sooo viel zu tun habe. Zeitsparen. Auch für meine Herzensdinge wie das Bloggen, aufwendig kochen, schwimmen oder spazieren gehen habe ich mir einfach keine Zeit genommen.Zeitsparen. Aber wem dient das? Wirklich mir? Oder eher dem System, dass alles zu bestimmen scheint? Höher. Schneller. Weiter. Zeitsparen. Mehr schaffen in kürzerster Zeit. Alles wird automatisiert und die Nähe zwischen den Menschen geht verloren. Zeitsparen. Doch zu welchem Preis?
Zeitsparen
In der wenigen Zeit, in der wir wirklich nichts zu tun hätten, stopfen wir uns voll mit Informationen, schauen aufs Handy, schreiben schnell eine Sms, telefonieren...Zeitsparen. Nicht nachdenken. Funktionieren.
ABER!
Für mich funktioniert es so nicht mehr! Ich will innere Ruhe und Frieden und meine ZEIT! 
Vor kurzem erst habe ich Momo nochmals gelesen und bin zutiefst berührt. Dieses Buch besticht durch Weisheit und Tiefgründigkeit. Unheimlich, wie wahr dies alles scheint. 
Ich kann meine alten Gewohnheiten schwer von heute auf morgen ändern. Also gehe ich einen Schritt nach dem anderen und versuche bewusst und achtsam zu sein, so gut ich kann. Ich bin mir sicher, die Hektik und Schnelllebigkeit macht uns auf Dauer kaputt. Es ist ein Prozess und ich darf wieder lernen, was Achtsamkeit und Entschleunigung bedeutet.
Und vor allem darf es Spaß machen! Das ist ganz wichtig. Nun koche ich wieder bewusst, schneide das Gemüse mit dem Messer statt der Küchenmaschine und knete meinen Teig von Hand. Ich versuche mir Zeit zu nehmen für meine Lieben. Und ich möchte wieder richtig zuhören können, ganz bewusst und ganz wach, ohne darauf zu brennen, meinen Senf dazugeben zu können.
Könnt ihr das noch? Wie ist das bei euch mit der Zeit?

Ich wünsche euch viele kostbare Stunden...
Alles Liebe,
eure Susanne

Dienstag, 26. April 2016

Die Sprache des Herzens


Servus ihr Lieben,

meine Freundin Wendy kommt aus Amerika, ich aus Bayern. Wenn wir beide uns unterhalten ist es ein amüsanter Mix aus amerikanischem Englisch, Hochdeutsch und bayerisch. Sie möchte deutsch lernen, ich mein Englisch verbessern. Mein Sohn spricht immer bayerisch mit ihr und für ihn steht es außer Frage, dass er nicht verstanden werden könnte. Er geht ganz fest davon aus. Woran liegt es? Es scheint, als würden wir nicht die gleiche Sprache sprechen, doch in Wirklichkeit tun wir genau das:
Wir sprechen alle die Sprache des Herzens.

Vor ein paar Jahren habe ich mit einer Freundin und meiner Mama einen guten Freund in Tunesien besucht. Er hat uns viele Sehenswürdigkeiten gezeigt und uns mit dieser Kultur Vertraut gemacht. Schließlich wurden wir zu einer Hochzeit bei seiner Familie eingeladen. Wir fuhren in einen kleinen Ort in der Nähe von Bizerte und lebten dort mit der Familie.

Tja, und dort sprach niemand englisch, und ich kein französisch und nur ganz vereinzelt ein paar Brocken arabisch. 

Mir war es total peinlich, als mir bewusst wurde, dass ich mit Schuhen im Wohnzimmer war. Dabei war es üblich, die Schuhe vor der Türe auszuziehen. Doch die Frauen waren sehr herzlich und verständnisvoll und gaben mir Händen und Füßen zu verstehen, dass es mir nicht unangenehm sein muss. Frauen und Männer aßen getrennt. Also saßen wir mit einer ganzen Horde tunesischer Frauen jeder Altersgruppe um einen Tisch am Boden und löffelten Couscous aus einem großen Topf. Das war eine tolle Stimmung! Und obwohl wir uns mit Worten nicht verständigen konnten, taten wir es doch über unser Herz. Es herrschte eine Vertrautheit, die man mit Worten nur schwer beschreiben kann.

Vor der Hochzeit wurden unsere Arme und Hände mit Henna bemalt. Dieses Kunstwerk werde ich immer in Erinnerung behalten. 

In manchen Momenten konnte ich dieses Erlebnis von ganzem Herzen genießen, manchmal hat mir das alles auch ein wenig Angst gemacht, denn alles war so anders und fremd. 

Die Menschen dort schienen wenig zu haben und doch gaben sie mir so unendlich viel. Ich bin von Herzen dankbar für diese Erfahrung. Denn seitdem kann ich mit Menschen aus anderen Kulturen viel offener umgehen und bin neugierig und interessiert statt ängstlich.

Ich wünsche mir, dass wir alle wieder diese Sprache lernen.
Die Sprache des Herzens.

Alles Liebe,
eure Susanne
 

Freitag, 22. April 2016

Brennessel für schönes Haar

Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch, wie man aus Brennnessel und Apfelessig ganz einfach eine tolle Spülung für die Haare herstellen kann.


Ihr braucht dazu:

  • Eine gute handvoll frische Brennnessel
  • 200 ml kochendes Wasser
  • 100 ml Apfelessig

So wirds gemacht:

Die Brennnessel mit dem kochenden Wasser übergießen und eine halbe Stunde zugedeckt ziehen lassen. Anschließend mit dem Apfelessig vermischen und in eine Glasflasche umfüllen. Im Kühlschrank aufbewahren! Hält ca. 2-3 Wochen.
  

Tipps:

  • Ich gebe 2-3 Esslöffel von der Spülung in eine große Schüssel Wasser (so kühl wie ich vertragen kann) und hänge meine Haare nach dem Waschen dort hinein. Anschließend kippe ich das ganze über Kopfhaut und Haare. Nicht ausspülen. Gibt einen tollen Glanz. Ich verdünne das Ganze weil bei zu viel Essig meine Haare ganz klätschig werden.
  • Beim Brennnesselzupfen: Fährt man Brennnesseln an ihren Blättern und Stängeln von unten nach oben, brennen sie nicht!
  • Die Spülung kann man nach Belieben natürlich auch mit Rosenblättern, Lavendel, Rosmarin... etc. mischen. Ich richte mich da einfach nach der Jahreszeit.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Susanne

Sonntag, 17. April 2016

Neues von der Zuckerfront

Servus ihr Lieben,

ich habe schon die erste Woche zuckerfrei nicht geschafft. :(
Erst dachte ich, es wäre mir sehr peinlich und unangenehm, das zu schreiben. Aber ehrlich gesagt empfinde ich gar nicht so.

In den ersten Tagen habe ich einen Milchkaffee getrunken. Und erst nach meinem Genuss fiel mein Blick auf die Packung: "Klar in Milch ist auch Zucker drin!" Genau wie in Nudeln, Mehl, Honig...usw.

Liegt es daran, dass es im Moment mit meiner Disziplin nicht zum Besten steht?
Oder ging ich einfach zu unvorbereitet an die ganze Sache heran?
Ich bin mir nicht sicher. Wahrscheinlich beides. ;)

Allerdings habe ich mich selbst ziemlich genau beobachtet und so Einiges über mich herausgefunden. Süßigkeiten benutze ich als Belohnung und auch wenn ich Frust verpüre und gestresst bin, aber auch, um Gefühle zu unterdrücken.
Also ist da in letzter Zeit eine ganze Menge Süßkram zusammengekommen.
Ich verzichte seit nur einer Woche auf Schoko & Co. und merke trotzdem, dass ich mich nicht mehr ganz so müde fühle wie in der letzten Zeit zuvor.

Ich glaube, wenn man sich und seinen Körper ganz bewusst beobachtet, dann spürt man ganz genau, was einem wirklich gut tut und was nicht.

Der Zucker ist allgegenwärtig. Doch ich werde nicht aufhören, mich zu beobachten und gut in mich hineinhören, was ich tatsächlich brauche.
Und ich werde mich um einen bewussten Umgang mit diesem Thema bemühen.

Wer sich mehr für das Zuckerfrei-Thema interessiert:

Katharina kocht 
Zuckerfrei 
Projekt gesund leben 
Zuckerfrei bei bevegt 
Voll verzuckert, ein Film 

Einen wunderbaren und gemütlichen Sonntag,
eure Susanne

Freitag, 15. April 2016

Zitat-Freitag

"Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen."
(Aristoteles)

Donnerstag, 14. April 2016

Es muss wohl an dir liegen

Buchvorstellung das kleine große Glück Es muss wohl an dir liegen
Es muss wohl an dir liegen
von Mhairi Mc Farlane

Softcover, ca. 510 Seiten
Verlag: Knaur
Genre: Roman/Liebesroman
Preis: 10,99 Euro
ISBN: 978-3-426-51795-6

Über die Autorin:

Mhairi McFarlane wurde 1976 in Schottland geboren. Ihre geographischen Lebensdaten in Kurzform lauten Falkirk – Afrika – Milton Keynes – Nottingham und entsprechen in etwa dem Weg, den ein Designerkleidungsstück zurücklegt, bevor es in einem Laden zur Ruhe kommt. Mhairis Ruhepol ist Nottingham, wo sie mit einem Mann und einer Katze lebt. Bereits ihrem ersten Roman "Wir in drei Worten" gelang der Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Mit ihrem zweiten Roman "Vielleicht mag ich dich morgen" eroberte sie nicht nur die Herzen der Leser im Sturm, sondern auch Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Inhalt:

Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie vollkommen unvorbereitet.
Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres zerfallenen Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job.
Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers, der Delia das Berufsleben schwer macht. Und zu allem Übel setzt Paul auf einmal alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen. 

Wie ich über das Buch denke:

Für mich sind die Figuren immer das Herzstück einer Geschichte. Mit Delia ist Mc Farlane eine absolut liebenswerte Hauptfigur gelungen, in der sich mit Sicherheit viele Frauen selbst wiedererkennen. Ich fand "Es muss wohl an dir liegen" sehr unterhaltsam, witzig und trotzdem mit einem gewissen Maß an Tiefsinn. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Fazit:

Absolut lesenswert!

Montag, 11. April 2016

Zuckerfrei, ein Selbstversuch

Servus ihr Lieben,

das Buch über die  Zuckerindustrie  hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es ist nicht in Ordnung, was die Industrie so treibt und ich habe es zur Kenntnis genommen. Ich glaube, dass es nichts bringt, auf Dauer wütend zu sein und Groll zu hegen.
Und ich bin sehr neugierig geworden.

Denn ich frage mich wie leicht oder wie schwer es tatsächlich ist, auf Zucker zu verzichten und versuche für einen Monat zuckerfrei zu leben. 

Mein Ziel ist es nicht, dauerhaft auf Zucker zu verzichten. Aber ich möchte einfach einen bewussteren Umgang damit lernen. Und ich achte auf folgende Fragen:

  • Wie leicht oder schwer ist es, tatsächlich auf Zucker zu verzichten?
  • Wie wirkt sich mein Verzicht auf Körper und Seele aus?
  • Brauche ich Zucker?
  • Bin ich vielleicht sogar süchtig?

In Kaffee und Tee brauche ich grundsätzlich nix von diesem weißen, süßen Pulver. Jetzt, wo die Eisdielen wieder geöffnet sind, stellt mein Verzicht für mich jedoch eine große Herausforderung dar. Im April sind auch einige Geburtstage und meine selbstgebackenen Brownies werden mir fehlen.

Heute morgen stand ich vor meiner ersten Herausforderung:
In meinen geliebten Haferflocken ist tatsächlich Zucker enhalten. :(

Mein Sohn (4 Jahre alt) hat zu mir gesagt: "Also Mama, wenn du das wirklich schaffst, dann darfst du dafür mit mir Fußball spielen." Das ist doch ein Argument, oder? ;)

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Einen sonnigen Start in die neue Woche,
eure Susanne         

Samstag, 9. April 2016

Garantiert gesundheitsgefährdend - Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

Zucker-Mafia
Garantiert gesundheitsgefährdend 
Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

von Hans-Ulrich Grimm

Softcover, ca. 285 Seiten
Verlag: Droemer
Genre: Sachbuch/Aufklärung
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-426-27588-7


Über den Autor:

Der Bestsellerautor und Journalist Hans-Ulrich Grimm lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel veranlassten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co. aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen.


Inhalt:

Zucker macht süchtig. Zucker macht dick. Zucker macht krank. Und der meiste Zucker ist in industriell hergestellten Lebensmitteln versteckt.
Wir verzehren täglich mehr als hundert Gramm reinen Zucker. Wie gefährlich dies für unsere Gesundheit tatsächlich ist, wer daran verdient und wer politisch die Strippen zieht, das deckt Hans-Ulrich Grimm in diesem brisanten Buch auf.


Wie ich darüber denke:

Das Buch ist sehr informativ und liest sich spannend wie ein Krimi. Was soll ich sagen? Ich bin zutiefst schockiert, in welchem Ausmaß wir von der Zucker- bzw. der ganzen Lebensmittelindustrie verarscht werden. Ich werde in Zukunft noch genauer die Inhaltsstoffe studieren und konsequent Dinge wie Ketchup und Co. so weit es geht selbst herstellen. Ich werde mir auch noch seine anderen Bücher zu Gemüte führen.


Fazit:

Ein Buch, dass jeder Verbraucher lesen sollte. Denn letztendlich sind wir diejenigen, die über unseren Konsum und Essverhalten entscheiden und meiner Meinung nach viel mehr Macht haben, als wir glauben.



Dieses Buch habe ich mir in der Bücherei ausgeliehen.


Montag, 4. April 2016

Unkonventionell Gärtnern

Servus ihr Lieben,

Juhu! Endlich ist wieder Gartenzeit. ;)

Pflanzen vom kleinen großen Glück
Schon vor längerer Zeit habe ich immer wieder mal gelesen, dass Pflanzen uns Menschen dienen und dass sie auf uns reagieren. Also pflege ich einen liebevollen und achtsamen Umgang mit allem, was bei uns so wächst. Im Dezember habe ich "Anastasia" gelesen und viel Neues erfahren.
Tochter der Taiga
Anastasia von Wladimir Megre





Laut Anastasia können uns die Pflanzen noch besser heilen, nähren, helfen...etc., je mehr Informationen diese über uns haben.


Information über die Füße abgeben
Also versorge ich zu allererst die Erde mit Informationen über mich, indem ich Barfuß auf der Erde gehe...
Unsere Kinder fanden das alles sehr spannend. Meinen Mann wundert bei mir gar nichts mehr, auch wenn er oft nur ein liebevolles Kopfschütteln für meine Ideen übrig hat... ;)

Und auch der Speichel enthält jede Menge an Infos über uns Menschen bereit.
Also nehme ich die Samen in den Mund, bevor ich sie in die Erde gebe...
Bei Setzlingen ist das natürlich schwierig, also wird hierfür zuvor in die Erde gespuckt, bevor man anschließend die Pflanzen setzt. Für manche mag das alles völlig abstrus klingen, doch als ich all das gelesen habe, fühlte es sich ganz logisch an und ich wollte es auf jeden Fall ausprobieren.
Außerdem versuche ich, auf den richtigen Zeitpunkt zu achten.
Meine Mama richtet sich schon lange in vielen Dingen nach dem Mond und ich habe das von ihr übernommen und kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen. 

Wenn ihr euch für solche Dinge interessiert, dann kann ich euch die beiden Bücher, Anastasia von Wladimir Megre und Vom Richtigen Zeitpunkt von Johanna Paungger und Thomas Poppe ans Herz legen.

Viel Freude beim Gärtnern und hoffentlich noch ganz viele Sonnenstrahlen,
eure Susanne